Fußleiste und die verschmierte Naht

Die ersten Tage, vielleicht auch Wochen, sieht es noch einigermaßen gut aus. Mit der Zeit jedoch werden durch Staub und Verschmutzung die Spuren der Kaschierung erkennbar.

Wir sprechen von flexiblen Fußleisten, die im Ansatzbereich mit Acryl oder auch einem anderen Füllmaterial verschlossen worden sind. An diesen Stellen ist der Alltag dann besonders deutlich sichtbar.

Nun stellt sich die Frage, was tun? Die Antwort ist, wie fast immer, sehr einfach:

SAUBER ARBEITEN

Wer an dieser Stelle NUR an das Verlegen der Fußleisten denkt, liegt etwas daneben. Vergessen wir die Vorbereitung des Untergrundes nicht. Ist dieser nicht eben und glatt, wird nichts draus. Die Leisten werden nicht sauber an der Wand anliegen, wodurch unterschiedlich große Zwischenräume entstehen.

Des Weiteren kommt es auf das richtige Werkzeug an. Ist hier eine Puksäge mit im Spiel, sollte der Durchführende eine ruhige Hand und vielleicht ein wenig Erfahrung mitbringen. Wird hier der Winkel von 90° beim Zuschnitt der Leisten nicht eingehalten, war´s das mit einem sauberen Ansatz.

Praxis-Tipp
Wir empfehlen an dieser Stelle eine professionelle Sockelleistenstanze bzw. eine Gehrungssäge zu benutzen. Mit der Gehrungssäge haben Sie die Möglichkeit, den Zuschnitt gradgenau durchzuführen, da die Säge an einer schwenkbaren Vorrichtung angebracht ist.

Als weiteres Hilfsmittel kann auch die Gehrungslade fungieren. Diese ist jedoch im Vergleich zu der Gehrungssäge sehr sparsam bestückt. Hier finden wir lediglich Aussparungen für die Säge in drei verschiedenen Winkelgraden (0°, 45°, 90°).

Unter dem Artikel finden Sie ein paar Beispielbilder für die Sockelleistenstanze und die Gehrungssäge.

Auch wenn hier am Anfang über Acryl gesprochen wurde, so ist der folgende Spruch passend und amüsant:

„Was des Meisters Hand nicht ziert, wird mit Silikon verschmiert“

Mit den Wünschen für das erfolgreiche Herstellen von sauberen Stoßfugen zwischen den Fußleisten verabschieden wir uns mit diesem Beitrag in farbenfroher Manier.